Dem Sommer entgegen. . .

Am 3.7.Leinen los in Hellevoetsluis . Bei Stellendam wurden wir durch die Goereese Sluis geschleust und waren endlich wieder auf der freien Nordsee 😊. Der Wind hatte ordentlich abgepackt, kam aber leider weiterhin aus SW. Es wurde eine elende Kreuzerei. Der Strom versetzte uns teilweise so stark, dass wir kaum Höhe ( vorwärts kommen ) machten, gefühlt bewegten wir uns auf der Stelle 😬. Später musste die Maschine mithelfen und um 2 Uhr machten wir in Ostende fest. Das Einlaufen war ein kleiner Krimi. An der belgischen und französischen Küste sind viele Sandbänke vorgelagert. D.h., es befinden sich hier viele beleuchtete Tonnen und ein befeuertes Fahrwasser und das alles bei stockdunkeler Nacht, wir hatten Neumond und vor einem Lichtermeer, der Skyline von Ostende. Zum Überfluss dann auch noch ein nach N setzenden Strom von 2,5 kn. Ein Durchatmen, als wir endlich die Hafenmolen erreichten.

Die letzte Schleuse. . .

Endlich wieder freies Wasser. . .

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Kurz vor Sonnenuntergang. . .

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Bei Sonnenaufgang liegt Ostende bereits achteraus 

Mit der nächsten Tide ging es dann um 6.30 Uhr weiter nach Dünkirchen. Es sollte ein ereignisreicher Tag werden. Hier konnten wir bei bestem Wetter Birti in die Arme nehmen. Sie hatte schon die erste Nacht im Hostel verbracht. Es wurde ein richtig schöner Tag, mit Begrüßungssekt und ganz viel zu erzählen. Außerdem wurden wir und unsere Festina lente von einem Journalisten- und Filmteam von francetelevision interviewt und gefilmt. Mal schauen, was dabei herauskommt. 😂

Hier nun der Link zu YouTube:

(Plansanciers Venus de l’etranger)

Mit unserem Ankommen in Frankreich, begann für uns jetzt auch der Sommer 😎. Wir hatten uns aus den derzeitigen Zugrichtungen der Tiefdruckgebiete etwas entfernt.

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Der Lotusgrill wird getestet 

Vorsicht Kamera !
Weiter ging es nach Boulogne Sur Mer, größter Fischereihafen Frankreichs. Der Hafen selbst ist nicht hübsch, hat aber eine sehr schöne Altstadt mit einem sehenswerten Dom.

  


Die Nacht sollte für uns um 4.30 Uhr wieder zu Ende sein, wir wollten nach Dieppe. Ab 2 Uhr waren wir aber einsatzbereit, die vielen Fischkutter ließen uns in unseren Kojen senkrecht stehen.

 

Konzentration im Morgengrauen

Die Farbe der See ändert sich . .

Dieselhilfe bei flauen Winden
Bei sehr leichten Winden erreichten wir am frühen Nachmittag Dieppe.

Wunderschön lag dieser Hafen mitten in der Stadt. Umgeben von vielen Kneipen, Restaurants und kleinen Geschäften. Unzählige Bäckereien, Schlachter, Käsegeschäfte, Weingeschäfte, Gemüse- und Delikatessenläden befinden sich in den kleinen Gassen. Einfach nur genial.

Das große Fußballspiel erlebten wir in einer Kneipe zusammen mit netten Franzosen. Auch wenn das Ergebnis für uns nicht sehr erfreulich war, konnten wir uns an einer grandiosen Stimmung erfreuen. Später tobte die ganze Stadt. Jetzt werden wir weiterhin für die Franzosen die Daumen drücken und freuen uns auf den 10. Juli.

Hier war es richtig schön, die Burg und die Seefahrtskirche wurden angeschaut und wir haben das hellblaue Wasser am Strand genossen.

Der Hafen von Dieppe, umgeben von Altstadt

7-8m Tiedenhub im Hafen

Die Kneipe im Fußballfieber

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2 Gedanken zu “Dem Sommer entgegen. . .

  1. Wünschen Euch noch eine schöne Reise.Wir selbst gehen morgen den 14.07. durch den Guldbergsund und weiter nach Gedser.Von dort geht es weiter nach Kühlungsborn über Fehmarn nach Bagenkop und in die Sclei.Wir müssen am 31.Juli Paul zum segeln für 1 Woche übernehmen.Bleiben mit Paul 1 Woche in der Schlei.Viele Grüße von Karin u Ingo

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