Sightseeing und Bootsarbeiten im Mix. . .

In der letzten Woche hatten wir Besuch aus der Heimat. Unsere Nachbarn Christel und Gerd wollten sich Lissabon ansehen und uns besuchen. Die obligatorische Stadtrundfahrt brachte einen ersten Überblick.

Das berühmte Seefahrerdenkmal, frisch renoviert

Dann haben wir zu Fuß die Alfama und das Castello de S Jorge erobert. Die zentrale Altstadt (BAIXA) mit dem Elevador Sta Justa, dem Aussichtspunkt S. Pedro de Alcantara und viele Gassen dazwischen wurden erstiegen, denn Lissabon ist die Stadt der 7 Hügel. Dabei gibt es immer wieder eindrucksvolle Blicke über diese imposante Stadt. 

Am Aussichtspunkt Santa Lucia. . .
Der Elevador de Santa Justa

Ein Besuch in einem Fado-Restaurant durfte auch nicht fehlen. Leider verstanden wir die Lieder nicht. .  

Fado mit voller Inbrunst gesungen. . .

Oder eine der vielen Nata-Fabriken, wo die leckeren Köstlichkeiten vor den Augen der Touristen von Hand hergestellt wurden und mit einem Café pico gleich verspeist werden konnten.

Das Ergebnis nach dem Backen, mit einer Priese Zimt noch leckerer. . .
Die leckere Creme wird in die Blätterteigform gegossen. .
 

Nach 2 Tagen brauchten wir eine Abwechslung.

Das passte sich gut, denn Felix wollte mit Gerd noch die Solaranlage fertig stellen. So haben die beiden in luftiger Höhe Löcher gebohrt, geschraubt und verkabelt. Schließlich war alles fertig und die Solarernte begann: Bis zu 5 Ampere flossen bei höherem Sonnenstand in die Batterien.

Bohren in VA, mühsam. . .
Die Sonnenernte kann beginnen. . .
 

Damit sind wir noch nicht autark, aber wir können die Batteriekapazität strecken. Danke für die Hilfe.
Weitere Highlight’s in den folgenden Tagen waren Besuche in Cascais, Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes und in Sintra mit dem Palacio da Peña. Obwohl extra am Montag geplant, war der Besucherandrang schon beeindruckend.

Cabo da Roca, weiter westlich geht’s auf dem europäischen Festland nicht. . .
Kunstvoll geschmückte Kapelle im Palacio. . .
Der Palacio da Peña. .

Auf dem Rückweg haben wir in Cascais noch Chicken Piri Piri gegessen, eine portugiesische Spezialität, die an der Algarve mehr verbreitet ist.

Die Woche mit den beiden verging wie im Fluge. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck sind Christel und Gerd am Mittwoch zurück geflogen.

Wir haben die Zeit mit großer Wäsche, einkaufen und weiteren Verkabelungsarbeiten verbracht.

Am späten Nachmittag kam der Segelmacher mit der neuen Sprayhood zur Anprobe, Teil 2.

Soweit ganz gut, nur den Wassertest bestand das neue Mittelfenster nicht. Das Wasser lief an den zusammenstoßenden Reißverschlüssen reichlich durch. Auch weil die Abdeckung nach oben offen war und wie ein Wasserfang wirkte. Mit vielen Worten und mit Blick auf die Nachbarboote, wo diese Fenster ähnlich undicht waren, wollte er von der Konstruktion überzeugen. 

Mit Hinweis darauf, dass wir in einigen Jahren auch wieder in nassere Gefilde zurück wollen, hat Felix das abgelehnt. Nun wird wieder geändert bis zur Anprobe, Teil 3.

Sprayhood mit Wasserfang. . .

Verwöhnt von der vielen Sonne, ticken die Menschen hier schon deutlich anders. . .

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s