Olá Lagos!

 

An dieser Stelle haben wir, Daniel und Birte, das Vergnügen, von den Erlebnissen der nächsten Tage zu berichten. Die meisten dürften mich wohl kennen, für alle anderen: ich bin Tochter Nummer 2 und bereits wiederkehrender Gast in dem Langzeit-Abenteuer von Mutti und Papa. Mitgebracht habe ich dieses Mal meinen Freund Daniel. Auf den Weltmeeren Zuhause, ist das Segeln außerhalb unserer heimatlichen Gewässer aber auch für ihn Neuland (stimmt doch, oder? ;)).

 

3,5 Stunden Busfahrt aus Lissabon waren geschafft. Von weitem sah ich ihn schon: braun gebrannt mit Schlappen und Strohhut. Das konnte nur Papi sein.

Die Freude über das Wiedersehen war groß!

Schnell waren die Sachen verstaut und der Willkommenssekt sprudelte in den Gläsern.

Nach dem ersten Bad im Atlantik ging es zum Abendessen in ein nahegelegenes Fischrestaurant am Hafen (für eine Weiterempfehlung hat es allerdings nicht gereicht).

 

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Cockpit. Heute stand die Erkundung von Lagos auf dem Tagesplan. Wir spazierten oberhalb entlang der Grotten, erfreuten uns an der wunderbaren Aussicht – kurz und knapp: wir hatten nichts auszuhalten! Die Sangria mit Ausblick und gutem Service hatte ihren Preis, konnte aber die gute Stimmung nicht trüben. 

Die Grotten bei Ostwind. . .

 

Persönliches Highlight des Tages (ich glaube hier darf ich für alle sprechen) war das Dinner: Rinderfilet auf dem Stein gebraten. Von außen wenig einladend, entpuppte sich das Lokal Café Retiro da Trindade als ein wahrer Geheimtipp. Eine Terrasse mit einem Himmel aus Zitronen und dazu die Gesellschaft eines entzückenden Papageis. Genau der richtige Abschluss für einen wunderbaren Tag. 

Essen unterm Zitronenbaum mit Papagei. .

 
Ein Geschenk der Wirtin. .

Frühstück und Einkauf im nahegelegenen Intermarché waren erledigt, als wir mit dem Ziel einer Bucht bei Sagres, am frühen Nachmittag den Yachthafen von Lagos verließen. Die Segel standen, der Wind blies mir um die Nase und große Zufriedenheit machte sich breit. Wie sehnsüchtig hatte ich diesen Moment erwartet. Von Herzen gegönnt, war man doch jedes Mal ein bisschen neidisch, wenn man im Büro sitzend Bilder von Delfinen, kühlen Drinks im Cockpit und kommoden Halbwindkursen bekam (O-ton Papi: ‚Gekreuzt wird nur noch im Notfall!’ J) 

Frei nach dem Motto ‚als Adler gestartet und als Spatz gelandet’ schlief schon bald der Wind ein und wir entschieden umzudrehen. Ankern wurde mir versprochen und Papi hielt sein Wort. Das Glas Vino Verde fest in der Hand haltend, schaukelten wir in der alten Dünung vor dem Strand von Lagos und malten uns aus, wie gut wir es wohl nun auf einem Mehrrümpfer hätten. Für das Abendessen wählten wir dann aber doch lieber den sicheren Hafen (Schwimmsteg vor der Brücke), der uns eine ruhige (wenn auch kurze) Nacht  garantierte. . .

Käpt’n Daniel. . .
Das Schaukeln hat gleich ein Ende. . .

 

 

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