Auf nach Culatra. .

Nachdem am 4.07. zumindest der Spibaum sein Ziel erreichte und die Segellieferung noch in den Sternen stand, wollten wir endlich weiter.

Am Wochenende haben wir uns bei einem Spaziergang nochmal die Altstadt von Albufeira angesehen. Diese Ansammlung von Touristennepp, abgestimmt auf 95% englisches Publikum hat uns bald gereicht. 

Wir sind dann weiter zu den Stränden, die je weiter vom Zentrum weg, umso weniger überfüllt waren. In einer Strandbar genossen wir einen Kaffee, bevor es zurück ging. Diesmal hielten wir uns mehr an der Wasserseite auf. Aus erhöhtem Blickwinkel konnten wir den Strandattraktionen zusehen, damit den Touris keine Langeweile aufkommt.

Strandleben etwas abseits. .
Am Praia dos Alemaes. . .(Strand der Deutschen)

Ein kurzer Abstecher ins Archäologische Museum brachte uns die Geschichte der Algarve mit den maurischen Besatzungen näher. Ebenso, wie aus einem kleinen Fischerdorf eine sehr touristisch geprägte Stadt wurde. . .

Am Sonntag wurde das Boot reisefertig gemacht. Abends sind wir noch zum Clube de Pesca e Nautica Desportiva, nicht weit vom Hafen weg, gegangen. In diesem Restaurant hatten wir zum ersten Mal seit längerem das Gefühl in Portugal zu sein. Überall an den Tischen wurde portugiesisch gesprochen, das Personal sprach nur wenig englisch. Zusammen genossen wir eine leckere Dorade und würden jederzeit gerne wieder hierher kommen.

Geheimtipp: Der Clube de Pesca e Nautica Desportiva

Am 10.07. haben wir Albufeira dann verlassen. Alle Segel hoch und mit halben bis raumen Winden ging es auf SO-Kurs. Bald stellte sich heraus, die Logge war in der langen Hafenliegezeit festgewachsen. Endlich eine Aufgabe.

Endlich wieder segeln. . .

Unterwegs gab es mehrere Winddreher, sodass wir schließlich vor dem Wind fuhren. Auf der mit uns fahrenden AMEL (ca. 15m Länge) hatte man natürlich keine Lust das Vorsegel auszubaumen, so fielen sie bald zurück.

Die Einfahrt am Cabo de Santa Maria ist etwas tricky. Durch dieses Nadelöhr geht der Flutstrom für den Canal de Faro und die Zufahrt nach Olhao. Da wir etwas zu schnell angekommen waren, etwa 2 Stunden vor HW, hatten wir noch starken einlaufenden Strom. Da gab es mächtige Stromschnellen, die uns sehr an die englische Südküste und die Kanalinseln erinnerten. 

Die Einfahrt am Cabo Santa Maria
Strudel im Strom. . .

Das wurde erst angenehmer, nachdem die Ströme sich geteilt hatten. Wir erreichten unseren Ankerplatz in Sichtweite vom kleinen Fischereihafen von Culatra.

Mit Beiboot klarieren und Aussenborder anbauen, waren wir zunächst gut beschäftigt. Er sprang nach der Winterpause erstaunlich schnell an und lief ohne Mucken.

Nach einer Probefahrt trieb Felix beim Anlegen kurz ab, startete den Motor neu, legte bei etwas hoher Drehzahl den Gang ein und es machte Knack. Der Scherstift am Prop des Aussenborders war abgeschert, Felix konnte wieder rudern. . .

Ansonsten wurde es ein schöner Abend mit Sonnenuntergang und warmen Temperaturen. Der Wind hatte sich weitgehend gelegt, es konnte eine ruhige Nacht werden. . .

Abendstimmung. . .

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2 Gedanken zu “Auf nach Culatra. .

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