Zurück auf La Gomera . . .

Nach 2 langen, ereignisreichen Monaten in der Heimat sind wir am 6.11.2018 wieder zurück nach San Sebastián geflogen.

In dieser Zeit passierte viel. Der Höhepunkt, die Familie ist größer geworden, unser 2. Enkelkind ist gesund auf die Welt gekommen. Die Hausbaustelle der Kinder wurde bezugsfertig gemacht, sodass anschließend der Einzug stattfinden konnte.

Danach wartete X-Out noch auf das erste Slippen in Kiel und musste für das Winterlager fertig gemacht werden. Selbstverständlich waren auch zu Hause einige Dinge für den bevorstehenden Winter vorzubereiten. Das Alles konnten wir bei meist schönem Wetter erledigen, denn der schöne Ostseesommer/-Herbst 2018 wollte einfach kein Ende nehmen. Anfang November hat Petrus dann alle Parameter wieder auf normal gestellt: Regenschauer bei 7 Grad, puh. .

Zwischendurch konnten wir einige freundschaftliche Kontakte pflegen, aber wie so oft, nicht alle.

Beladen mit den nötigen Ersatzteilen fürs Boot haben wir diesmal einen Eurowings-Flug genommen. Die Nacht war bereits um 3.00 Uhr für uns vorbei, damit wir den 7.15 Flug ohne Stress in Hamburg erreichen konnten. Alles lief wie geplant ab. 11.30 auf Teneriffa gelandet, eine Stunde später mit dem Taxi in Los Cristianos im Hafen. Bald nach 13.30 legte die Armas-Fähre ab und erreichte La Gomera etwas verspätet nach reichlich einer Stunde. Obwohl wir die Überfahrt bei schönem warmem Wetter sehr genießen konnten, Delfine gab es diesmal nur einmal kurz aus der Nähe zu sehen. Trotzdem waren wir froh wieder zum Boot zurück zu kommen.

San Sebastián wir kommen zurück. . .

Alles sieht auf den ersten Blick gut aus . . .

Auf den ersten Blick sah alles ok aus. Das provisorisch befestigte Vorstag hatte die Zeit gut überstanden. Unter Deck gab es keinen Dieselgeruch. Wir waren beruhigt.

Auf den zweiten Blick stellten wir doch einige Probleme fest:

Das Toilettenbecken war randvoll Wasser und war auch schon übergelaufen. Etwas eklig war der an Brille und Deckel gebildete Spak, was auf eine länger andauernde Problematik hinwies. Nach dem Entwässern kam Dörte mit einer Chlormischung zum Einsatz, um den Pilzen den Garaus zu machen.

Hier half nur der Einsatz von Chlor . . .

An Deck stellten wir bald fest, ein Ruckfender ( Gummielement in der Festmacherleine, das die Bootsbewegungen dämpfen soll) war gebrochen, ein weiterer Ruckfender zeigte erhebliche Einsatzerscheinungen. Ansonsten haben wir am Bootsrumpf aber keine gravierende Beschädigungen gefunden. Bei einem Besuch im Hafenbüro erfuhren wir, dass es Anfang Oktober Probleme an unserem Steg gegeben haben soll. Wegen starker Unterwasserströmungen/Schwell sollen 4 Grundketten, an denen unser Schwimmsteg befestigt ist, gerissen sein. Mit Hilfe von Tauchern wurden diese repariert. Damit wurde die Geschichte langsam stimmig . . .

Eine Vorleine mit gebrochenem Ruckfender und Salznester bis auf die Festmacherklampe . . .

An den nächsten Tagen haben wir dann nach und nach das Deck von den Abdeckungen befreit, alles gereinigt und die Vorsegelrollanlage wieder zusammengebaut. Bei Temperaturen um 25 Grad kamen wir da schon einige Male ins Schwitzen. Trotzdem waren wir zufrieden, besonders nachdem der Kühlschrank wieder aufgefüllt war.

Am Donnerstag bekamen wir noch während der Arbeiten den ersten Besuch. Es waren Katrin und Enno aus Kiel. Felix und Enno hatten sich schon Anfang September auf dem Steg getroffen. Bei Kaffee und mitgebrachtem Kuchen wurden es kurzweilige Stunden, denn wir stellten bald fest, es gibt viele gemeinsame Bekannte/Freunde.

An unserem Steg hatte sich die Atmosphäre seit September ziemlich verändert. Einige große Boote mit gehisster ARC-Flagge hatten offensichtlich Größeres im Sinn . . .

Desweiteren kamen täglich Charterboote so um die 15m und größer hier an, die meist nach 1-2 Tagen wieder weiterfuhren. Diese zeigten meist sehr lautstark, dass sie auf Kurzurlaub ( schlafen kann man später zu Hause) waren.

Besonders fiel uns eine ostdeutsche Crew auf, die sich nach intensiver Betreuung durch die Marineros beim Anlegen, nachher gegenseitig zum gelungenen Anleger beglückwünschten . . .

Da ging es an den Stegen mit weniger Verkehr deutlich gemütlicher zu, da wurde sogar noch gegrüßt.

Am Faro de San Christobal, oberhalb von San Sebastián, im Himtergrund Teneriffa mit dem Teide . . .

Ab Freitag hatten wir ein Auto gemietet, um die Insel anzusehen. Doch davon später mehr . . .

Blick auf San Sebastián, den Hafen und Teneriffa im Hintergrund. . .

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4 Gedanken zu “Zurück auf La Gomera . . .

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