Madeira im Frühling . .

Bald stellten wir fest, dass Madeira im April immer wieder unter Tiefdruckeinfluss geriet. Der Wetterbericht sagte häufiger Regen voraus, der dann in Funchal glücklicherweise nur als kurzer Schauer herunterkam. So konnten die dazwischen liegenden Schönwetterphasen für verschiedene Aktivitäten genutzt werden.
Bereits in der Stadt erfreuten wir uns immer wieder an der Blütenpracht. Die Farbpalette blühender Bäume, Büsche und Blumen hat uns einfach begeistert. Oft waren auch Arten dabei, deren Namen unsere Bord-Pflanzenexpertin erstmal erkunden musste.

Jacaranda Bäume in voller Blüte . . .
Auf Madeira sind wir in einem Eisparadies, jeder bekam 1 Kugel für 1,50 Euro


Nachdem sich für SY Shuenga bald ein Wetterfenster in Richtung Algarve auftat, besuchten wir in der verbleibenden Zeit gemeinsam nur noch eines ihrer Lieblingsrestaurants ( Restaurante Akua ) und die Roof-Top Bar im Seboutiquehotel. Wie erwartet, waren wir von beiden Lokalitäten so begeistert, dass wir Wiederholungstäter werden sollten. Am 11.04. sind Stefanie und Matthias zur Algarve aufgebrochen, nicht ohne uns noch einige gute Tips zu geben.

Gute Stimmung in der Roof-Top-Bar . .
Abschied bis zur Algarve . . .


Vor dem Hafen wurde es in diesen Tagen deutlich voller. Bis zu 4 Yachten ankerten nach nächtlicher Ankunft oder wegen der Freitestung draußen. Vermutlich hatten die Besatzungen sich vorher nicht rechtzeitig angemeldet.
Mit dabei war auch die SY Ganescha, die wir von Tazacorte kannten. Es wurde ein kurzes Treffen, denn Violetta und Martin kehrten nach wenigen Tagen aus familiären Gründen nach La Palma zurück. Dafür verlegte die SY Häwelmann von Quinta do Lorde in die Hauptstadt.

Für eine Inselrundfahrt mit Barbara und Ove, haben wir uns ganz kurz entschlossen ein 3 tägiges Schönwetterfenster gewählt und einen PKW bei einem Vermieter in Hafennähe gemietet.
So sind wir am Montag den 19.04. zeitig gestartet. Mit einem ausgiebigen Spaziergang durch Camara de Lobos und anschließendem Frühstück begannen wir die Tour.

Fischerhafen-Flair in Camara de Lobos . . .


Madeira ist die Insel der Tausend Tunnel. So kommt man mit dem Auto schnell von Ort zu Ort, obwohl eigentlich hohe Berge dazwischen liegen. Wir fuhren von der Südküste in den Norden nach São Vicente, konnten frische Seeluft schnuppern und die gute Fernsicht bis Porto Santo genießen.

Markante Doppelbrücke in São Vicente . .
Kräftige Wellen branden an den steinigen Strand . . .

Auf dem Weg nach Porto Moniz machten wir einen Abstecher zu den Felsen von Ribeira da Janela . Hier waren wir bisher immer vorbei gefahren, eigentlich schade, sie sind sehr sehenswert.

Die Felsen von Ribeira da Janela . .
Dieser mächtige Fels muss vor Zeiten auf den Strand gestürzt sein . .

Das Highlight sollte dann Porto Moniz mit dem Naturbad werden, die Badesachen hatten wir im Gepäck. Leider war es geschlossen, ob Corona oder der Vorsaison geschuldet, wir wissen es nicht. Wir haben dann noch ein weiteres Naturfelsenbad entdeckt und konnten einem Bad nicht widerstehen.

Enttäuschte Blicke auf das leere Seebad . .
Endlich einige Touristen . .
Das klare Wasser war an einigen Stellen recht frisch . . .


Die Rückfahrt führte uns über die Hochebene Paul da Serra. Lange Zeit hatten wir beeindruckende Weitblicke und natürlich auch Begegnungen mit den hier oben weidenden Rindern. Dabei hatten wir immer die Zeit im Nacken, denn ab 19.00 Uhr war ja Ausgangssperre.

Die Tiere standen häufig am Straßenrand . .

Am Dienstag waren wir allein unterwegs. Da stand die bei dem letzten Madeira – Besuch mehrfach ausgefallene Levadawanderung zu den 25 Wasserfällen ( Levada 25 Fontes ) auf dem Programm. Hier waren überraschenderweise recht viele Wanderer unterwegs. Unterwegs haben wir noch einen Abstecher zum Cascata do Risco gemacht, einem einzelnen Wasserfall in mehreren Etagen, von dem sich auch Kletterer abseilen.

Eindrucksvoller Cascata do Risco . .
Unterwegs kommen wir an vielen Rinnsalen vorbei . .
An der Levada 25 Fontes sprießt das Wasser aus vielen Quellen . .
Bei der Vesperpause besuchen uns einige Madera-Buchfinken . .

Insgesamt war es interessant, auch mal so eine Levadawanderung zu machen. Trotzdem fanden wir die Wanderungen auf La Palma anspruchsvoller und beeindruckender.
Wettermässig hatten wir an dem Tag viel Glück. Während die Insel umgeben von Wolken war, erlebte die Hochebene und das von uns erwanderte Tal strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel mit wenigen Wölkchen.
Der 3. Tag begann mit der kurvenreichen Fahrt nach Monte, oberhalb von Funchal. Eindrucksvolle Aussichten auf Funchal ließen uns immer wieder anhalten.

Blick oberhalb von Monte auf Funchal . .

Tagesziel sollte Ribeiro Frio werden, mit einer kleinen Wanderung zu den Balcoes. Hier waren wir in 2017 schon einmal gewesen.

Unterwegs liefen wir an einigen Wasserläufen entlang . .
Nur ein kleiner Ausschnitt von großartigen Fernblicken von den Balcoes . .


Nachmittags haben wir in Porto da Cruz, auf der NO-Seite der Insel, nach einem Spaziergang noch ein nettes Lokal am Strand gefunden und die knurrenden Mägen beruhigt.

An der Kirche in Porto da Cruz . .


Dank der vielen Tunnel konnten wir auf der Rücktour über Canical und Santa Cruz noch pünktlich um 18.00 den Mietwagen zurück geben. . .

Wegen Problemen mit dem Hochladen von einigen Bildern und der Bloggrösse, musste dieser Bericht kleiner als geplant ausfallen.


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